Rückschau

Unsere Sommeraktion „Eine Tasche voller Lesestoff“ war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg

In den ersten beiden Juliwochen gingen in der Stadtbibliothek Falkensee über 560 Lesetaschen an kleine und große Leseratten. Vom Vorschulkind bis zum Senior – alle waren von der Idee, eine Leseüberraschung über die Ferien- und Urlaubszeit ausleihen zu können, begeistert.

Die Lesetaschen wurden mit farbigen Anhängern versehen. Jede Farbe stand für eine Altersempfehlung. Für die ganz kleinen Bibliotheksbesucher waren die Lesetaschen mit einem gelben Anhänger. Leseüberraschungen in rot und blau fanden großen Anklang bei den Grundschülern. Für Jugendliche stand die Farbe orange und weiß war für die Erwachsenen reserviert. Somit konnte JEDER seine ganz „persönliche“ Leseüberraschung finden. Ein bunter Mix aus Krimis, Fantasiegeschichten, humorvoller oder auch zeitgeschichtlicher Literatur befand sich in jeder, stets mit drei Büchern gefüllter Lesetasche. Kleine Präsente, wie zum Beispiel Lesezeichen, Stifte, Schlüsselbänder und Gutscheine rundeten die Leseüberraschungen ab.

lese_ue2017

Ausgesucht wurden die Bücher von den Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek Falkensee. Das Einpacken übernahmen viele fleißige Hände aus dem Förderverein der Bibliothek. Die Stofftaschen mit dem Slogan „Lesen gefährdet Deine Unwissenheit“, welche selbstverständlich bio, fairtrade sowie aus 100 % recycelter Baumwolle sind, wurden vom Förderverein gesponsert. Zahlreiche Sachspenden, die als zusätzliche Überraschung dienten, erhielt die Bibliothek von der Stadt Falkensee, Weltladen Falkensee, Popcorn Bakery, mikrO-SPORT, Jannys Eis, Augenwelten, Webdesign, Rechtsanwälte Wendelmuth, Biofreunde und Oskars Bügelbilder.

Inzwischen sind die ersten Bücher aus den Leseüberraschungen zurück. Das Feedback ist fast ausschließlich positiv. Oftmals berichten die Leserinnen und Leser, dass sie dadurch ein Buch gelesen haben, was sie sich selbst nie ausgesucht hätten. Bisher unbekannte Autoren und Themenkreise werden plötzlich zum Lieblingsautor und zur –lektüre. Und genau das ist das Anliegen der Aktion: Neue Leserinnen und Leser gewinnen und aufzeigen, wie vielseitig und umfangreich der Bestand der Falkenseer Stadtbibliothek ist!

 

16.06.2017 – 500 Jahre Reformation | Vortrag mit Dr. Harald Fritz Potempa

Unter dem Titel „Feste Burg – Löwe aus Mitternacht – Choral von Leuthen – Gott mit uns“ hielt am Freitag, 16. Juni 2017 der in Falkensee bekannte Militärhistoriker Dr. Harald Fritz Potempa einen eindrucksstarken und geschichtsreichen Vortrag zu dem Thema Reformation und Militärgeschichte.  Der kurzweilige Vortrag wurde angereichert mit zahlreichem Bild- und Kartenmaterial.

Wir bedanken uns herzlich bei Dr. Harald Fritz Potempa für seine interessanten und Ausführungen.

 

„Rosenkrieg“ in der Stadtbibliothek Falkensee

Am Freitag, 03. März 2017 fand in der Stadtbibliothek unter dem Titel „Rosenkrieg“ der Falkenseer Poetry Jam statt. 10 Jugendliche aus dem Lise-Meitner-Gymnasium lasen vor zahlreichem Publikum ihre selbstgeschriebenen, kurzen Texte vor. Teilweise ging es lustig zu, aber auch ernste Themen und politisch aktuelle Ereignisse wurden in den Texten aufgegriffen. Die jungen Poeten aus den Klassenstufen 8 bis 12 schreiben ihre Texte in Eigenregie und treffen sich regelmäßig zum gemeinsamen Vorlesen. Doch vor Publikum lesen ist auch für sie nicht alltäglich. So war die Aufregung bei allen Beteiligten groß, jedoch meisterten sie die Auftritte mit Bravour und wurden mit vielen Rosen und  Applaus belohnt.

Poetry Jam

Poetry Jam

 

Wer ist die beste Vorleserin oder der beste Vorleser der Stadt Falkensee und des Umlandes?

Am Mittwoch, 15. Februar 2017 fand in der Stadtbibliothek Falkensee der diesjährige Regionalentscheid des vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels organisierten 58. Vorlesewettbewerbes statt. An den Start gingen die Schulsiegerinnen und Schulsieger der Klassenstufe 6 aus Falkensee, Dallgow-Döberitz, Schönwalde-Glien, Brieselang, Wustermark, Nauen und Perwenitz.

Für die insgesamt 17 Mädchen und Jungen hieß das, im Vorfeld ein Lieblingsbuch auszusuchen, dieses beim Regionalentscheid vorzustellen und daraus die beste Textstelle mit fester Stimme und Betonung vorzulesen. Den Teil des Lesewettstreits meisterten alle Teilnehmer/innen mit Bravour. Im Anschluss lasen die Mädchen und Jungen eine kurze Passage aus dem ihnen unbekannten Buch „Knietzsche und das Hosentaschen-Orakel“, geschrieben von Anja von Kampen.

Teilnehmer Regionalentscheid 2017

Teilnehmer Regionalentscheid 2017

Die 5 Mitglieder der Jury, wofür u.a. auch die neue Falkenseer Dezernentin für die Bereiche Bürgeramt, Ordnungs- und Schulverwaltung, Luisa Herbst gewonnen werden konnte, hatten im Folgenden die schwere Aufgabe zu entscheiden, wer am Ende das Rennen macht und die Qualifizierung für die Teilnahme am Bezirksentscheid erhält. Wie so oft, fiel auch in diesem Jahr die Entscheidung ganz knapp aus.

Als Siegerin des Falkenseer Regionalentscheids ging Charlotta Martin aus der Geschwister-Scholl-Grundschule Falkensee hervor. Charlotta überzeugte insbesondere beim ausdrucksstarken Lesen des unbekannten Textes. Vorgestellt hat sie den Kinderbuchklassiker „Pünktchen und Anton“ von Erich Kästner, welches nicht nur ihr Lieblingsbuch ist, sondern auch das ihrer Mutter, wie sie verriet.

Charlotta Martin

Charlotta Martin

Wir gratulieren Charlotta zu ihrem Sieg in der Stadtbibliothek Falkensee und wünschen viel Erfolg bei der Teilnahme am im Frühjahr stattfindenden Bezirksentscheid.

Das originellste Plakat, welches zusätzlich prämiert wurde, gestaltete Johanna Radel aus der Robinson-Grundschule Brieselang. Johanna ließ den zahlreichen kreativen Gedanken zu ihrem Lieblingsbuch „Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter“ von Christopher Paolini freien Lauf und erhielt von den gut 75 Gästen die höchste Punktzahl.  Alle Plakate werden im Kinderbereich der Bibliothek präsentiert und können bis zum Ende des Schuljahres bewundert werden.

An den regionalen Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich bundesweit rund 7.100 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen. Mit rund 600.000 Teilnehmern jährlich ist der Vorlesewettbewerb Deutschlands größte Leseförderungsaktion. Er wird seit 1959 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels durchgeführt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Öffentliche Aufmerksamkeit für das Kulturgut Buch zu erregen, Leselust zu wecken und die Lesekompetenz von Kindern zu stärken, gehört zu den zentralen Anliegen des Verbandes. Die Etappen führen über Stadt-/Kreis/Regional-, Bezirks- und Länderebene bis zum Bundesfinale. Die über 600 Regionalwettbewerbe werden von Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen organisiert.

 

18.01.2017 – Trolle und Polarlichter | Lesung mit Astrid Ossig

Am Mittwochn, 18. Januar 2017 ging es in der Stadtbibliothek abenteuerlich zu. Ab 15.00 Uhr las die Text- und Kinderbuchautorin Astrid Ossig Ausschnitte aus ihrer Reihe „Rocco und seine Bande vom Ritthof Rohrbeck„. An diesem Nachmittag stand der 2. Band mit dem Titel „Trolle und Polarlichter“ im Fokus. Neben vielen spannenden Textpassagen erzählte Astrid Ossig über ihr neues Musicalprojekt, welches noch in diesem Jahr in Rohrbeck (der Ortsteil gehört zur Gemeinde Dallgow-Döberitz) aufgeführt wird.

Trolle und Polarlichter

Wir danken der Autorin Astrid Ossig herzlich für diesen schönen Nachmittag und freuen uns auf ein Wiedersehen.

 

11.01.2017 | Elektronische Medien und Wirklichkeitswahrnehmung

Unter dem Titel „Elektronische Medien und Wirklichkeitswahrnehmung – Medienkonsum im Entwicklungsalter“ referierte am Mittwochabend Johann-Ulrich Tegge über die Auswirkungen der heutigen Medienwelt und den richtigen Umgang mit elektronischen Medien.

Es war sehr interessant von Johann-UlrichTegge zu erfahren, wie sich unsere moderne Zeit in den letzten 30 Jahren verändert hat, durch neue Medien, aber auch durch die Veränderung dieser. Alles wird schneller, bunter, lauter, und unsere Gehirne sind mit all dem Input völlig überfordert und ausgelastet die relevanten Informationen herauszufiltern. Hinzu kommt, dass alles, was wir durch ein Medium (=“Vermittler“) wahrnehmen nicht Wirklichkeit ist, sondern nur ein verändertes, beschränktes und mit einer Intention erstelltes Abbild der Wirklichkeit.

Patentlösungen für den richtigen Umgang  könne man nicht anbieten, betonte Johann-Ulrich Tegge. Kinder von neuen Medien fernzuhalten ist wohl nicht der richtige Weg. Viel mehr braucht es einen Ausgleich von „realen Wirklichkeitserfahrungen“. Dazu gehören u.a. gemeinsame Spieleabende, Familienausflüge und Sport- und Freizeitangebote nutzen. Eltern müssen das vorleben, was Kinder tun sollen (oder nicht tun sollen). Fazit: Liebe Eltern, verbringen Sie ganz bewusst Zeit mit Ihren Kindern. Einfach zusammen was Schönes machen, statt sich selbst im Internet zu verkriechen.

Ein herzliches Dankeschön an Johann-Ulrich Tegge für den interessanten Abend.

Sep 7, 2015 | Posted by | Kommentare deaktiviert für Rückschau
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